Die Veranstaltung wurde unter der Koordination der Stadtverwaltung Alanya organisiert. Beteiligt waren der Stadtrat von Alanya, die Mittelmeer-Umweltplattform, in der Stadt tätige SUP-Anbieter, mit der Blauen Flagge ausgezeichnete Tourismuseinrichtungen sowie Bürgerinnen und Bürger.

Während der Aktion fuhren die Teilnehmer mit SUP-Boards aufs Meer. In Zusammenarbeit mit der Mittelmeer-Umweltplattform wurden spezielle Stoffstücke an Kescher angebracht, um Mikroplastik im Meerwasser sichtbar zu machen und soweit wie möglich aus dem Wasser zu entfernen.

An der Veranstaltung nahmen außerdem der stellvertretende Bürgermeister von Alanya, Haydar Uyar, die Vorsitzende des Stadtrats von Alanya, Nurhan Özcan, die Vorsitzende und Mitbegründerin der Mittelmeer-Umweltplattform, Sera Öner, Vertreter der Stadtverwaltung sowie Vertreter von sechs SUP-Anbietern teil.

Uyar: „Wir alle tragen Verantwortung“

Der stellvertretende Bürgermeister Haydar Uyar erklärte, Ziel der Veranstaltung sei es, das öffentliche Bewusstsein für den Schutz des Mittelmeer-Ökosystems zu stärken.

Nach Angaben von Uyar ließ die Stadtverwaltung von Alanya wissenschaftliche Untersuchungen zur Mikroplastikbelastung an der Küste durchführen. Die Analyse der entnommenen Proben habe gezeigt, dass ein großer Teil der Verschmutzung auf importierte Kunststoffe zurückzuführen sei.

Uyar erklärte außerdem, dass das zuständige Ministerium nach den Untersuchungen Sanktionen gegen die betreffenden Unternehmen verhängt habe. Zugleich betonte er, dass der Schutz des Meeres eine gemeinsame Verantwortung sei.