Nachrichtenzusammenfassung

In Alanya wurden zwei Arbeiter, die wegen ausstehender Lohnzahlungen protestiert hatten, wegen des Verdachts auf Sachbeschädigung in einem Hotel festgenommen. Das Gericht ließ sie unter Auflagen frei und verhängte ein Ausreiseverbot.

Nachrichtentext

Ein Streit über ausstehende Zahlungen auf einer Hotelbaustelle in Alanya führte zunächst zu einem Protest der Arbeiter und anschließend zu einem strafrechtlichen Verfahren.

Nach vorliegenden Informationen kam es bei einem Vier-Sterne-Hotel im Stadtteil Kızlarpınarı zu Verzögerungen bei Zahlungen an das Subunternehmen, das mit Bauarbeiten beauftragt war. Infolgedessen sollen auch die Beschäftigten ihre Löhne beziehungsweise Tagesvergütungen nicht rechtzeitig erhalten haben.

Arbeiter protestierten vor dem Hotel

Um die Auszahlung ihrer ausstehenden Vergütungen zu fordern, versammelten sich die Arbeiter vor dem Eingang des Hotels und veranstalteten einen Sitzprotest.

Sie forderten die Begleichung der ausstehenden Zahlungen und eine Lösung des Problems.

Am folgenden Tag nahm der Vorfall jedoch eine andere Wendung.

Sonnenliegen und Kaffeemaschine sollen in den Pool geworfen worden sein

Den Angaben zufolge betraten die Arbeiter O.G. (26) und F.P. (22) erneut das Hotelgelände.

Ihnen wird vorgeworfen, mehrere Sonnenliegen sowie eine Kaffeemaschine in den Swimmingpool geworfen und dadurch Hoteleigentum beschädigt zu haben.

Nach einer Anzeige der Hotelleitung nahm die Polizei die beiden Arbeiter fest.

Mit Antrag auf Untersuchungshaft dem Gericht vorgeführt

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Polizeiwache Saray wurden die beiden Verdächtigen dem zuständigen Gericht in Alanya vorgeführt. Gegen sie stand der Verdacht der Sachbeschädigung im Raum.

Das Gericht ordnete für O.G. und F.P. gerichtliche Kontrollmaßnahmen an. Dazu gehört auch ein Verbot, die Türkei zu verlassen.

Anschließend wurden beide Verdächtigen unter Auflagen freigelassen.